Bauwerks­mo­ni­toring bezeichnet die konti­nu­ier­liche Überwa­chung von Bauwerken oder Bauwerks­teilen hinsichtlich definierter Parameter wie Feuchte, Tempe­ratur oder Bewegung. Ziel ist es, Abwei­chungen vom Sollzu­stand frühzeitig zu erkennen und Schäden oder Nutzungs­ein­schrän­kungen zu vermeiden. Im Kontext von Feuch­te­mo­ni­toring geht es vor allem darum, kritische Bereiche wie Flach­dächer, Boden­platten, Holzbau­teile oder Innen­räume dauerhaft im Blick zu behalten. Bauwerks­mo­ni­toring kann projekt­be­zogen, temporär oder als dauer­hafte Lösung über die gesamte Lebens­dauer eines Gebäudes einge­setzt werden. Die gewon­nenen Daten dienen Planern, Betreibern und Eigen­tümern als Grundlage für Instand­hal­tungs­stra­tegien und Risiko­be­wertung.