Eine Gegenelektrode ist ein elektrisch leitfähiges Element, das im Rahmen eines Messsystems als Bezugselektrode dient. Im Feuchtemonitoring von Flachdächern wird sie häufig in Form eines Gitters, Bandes oder Blechs in den Dachaufbau integriert. Zusammen mit einer leitfähigen Kontaktlage oder Sensorleitungen bildet die Gegenelektrode den Messkreis für resistive oder kapazitive Verfahren. Ihre Lage im Aufbau ist wichtig für die Interpretation der Messwerte und die erreichbare Ortungsgenauigkeit. Eine sorgfältige Verlegung und sichere elektrische Anbindung sind Grundvoraussetzungen für reproduzierbare Messergebnisse.