Ortungs­ver­mögen bezeichnet die grund­sätz­liche Fähigkeit eines Systems, den Ort einer Leckage oder eines Feuch­te­ein­tritts zu identi­fi­zieren. Es unter­scheidet Systeme, die nur das Vorhan­densein von Feuchte feststellen, von solchen, die auch eine räumliche Zuordnung ermög­lichen. Ein gutes Ortungs­ver­mögen erfordert eine geeignete Sensor­an­ordnung und ein passendes Mess- und Auswer­te­prinzip. Insbe­sondere bei großen Flächen oder komplexen Dachstruk­turen ist ein hohes Ortungs­ver­mögen für wirtschaft­liche Instand­set­zungen entscheidend. Bereits in der Planungs­phase sollte daher festgelegt werden, welche Anfor­de­rungen an das Ortungs­ver­mögen gestellt werden.