Beim Umkehrdach liegt die Wärme­dämmung oberhalb der Abdich­tungslage, meist in Kombi­nation mit einer Schutz- oder Auflast­schicht. Die Abdichtung befindet sich direkt auf der Tragkon­struktion und ist somit vor mecha­ni­schen Einwir­kungen geschützt, aber dauerhaft feucht. Für das Feuch­te­mo­ni­toring bedeutet dies, dass Sensorik in der Regel unterhalb oder in unmit­tel­barer Nähe der Abdichtung angeordnet wird. Umkehr­dächer werden häufig mit Dachbe­grünung oder Reten­ti­ons­auf­bauten kombi­niert. Ein angepasstes Monitoring-Konzept hilft, die Abdichtung trotz der spezi­ellen Schich­ten­folge zuver­lässig zu überwachen.