Über ProGeo®: Häufig gestellte Fragen
Fragen unserer Privatkunden
Hier klären wir oft aufkommende Fragen unserer Privatkunden. Finden Sie Ihre Frage nicht, zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren
1. Warum sind moderne Flachdächer besonders risikobehaftet?
Moderne Flachdächer werden häufig als multifunktionale Flächen genutzt – z. B. für Begrünung, Photovoltaik oder Wasserrückhaltung. Diese Nutzungen erhöhen das Risiko von Abdichtungsschäden, da Wasser länger auf dem Dach verbleibt und die Abdichtung nicht mehr sichtbar oder zugänglich ist.
2. Welche Schäden drohen bei undichten Flachdächern?
Von Feuchtigkeit in sensiblen Bereichen bis hin zu massiven Folgeschäden an der Bausubstanz. Besonders kritisch ist, dass Leckagen unter Begrünungen oder Plattenbelägen oft lange unentdeckt bleiben und dadurch hohe Sanierungskosten entstehen.
3. Was ist das Besondere an Retentionsdächern?
Hier verbleibt Regenwasser gezielt auf der Dachfläche. Dadurch steigt das Risiko, dass bei einer Leckage in kürzester Zeit große Wassermengen in die Konstruktion eindringen.
4. Warum reicht eine visuelle Inspektion bei genutzten Flachdächern nicht aus?
Weil die Abdichtung bei überbauten Flächen nicht sichtbar ist. Schäden bleiben so lange unbemerkt – bis oft teure Folgeschäden eingetreten sind.
5. Warum ist die Dichtheit von Flachdächern entscheidend für Nachhaltigkeit?
Eine dauerhaft dichte Gebäudehülle schützt die Bausubstanz, vermeidet Ressourcenverluste und verhindert die Verschwendung der „grauen Energie“, die in der Herstellung und Verarbeitung der Baumaterialien steckt.
6. Halten Abdichtungen nicht für die gesamte Lebensdauer des Gebäudes?
Nein. Jede Abdichtung altert und wird im Laufe der Zeit undicht – durch Witterung, mechanische Belastung und Materialverschleiß. Durch unsere Wartungsangebote erkennen wir frühzeitige altersbedingte XXXXX????
7. Welche modernen Bauweisen erhöhen das Schadensrisiko?
Diese erschweren die Sichtprüfung und erhöhen die Belastung der Abdichtung.
8. Wie funktioniert das Echtzeit-Monitoring?
Unsere Systeme erkennen undichte Stellen sofort – auch unter Begrünungen oder PV-Anlagen. Das elektro-resistive Verfahren lokalisiert die Schadstelle präzise, sodass Reparaturen schnell und gezielt erfolgen können.
9. Was ist der Vorteil gegenüber punktuellen Sensorsystemen?
Unsere flächendeckenden Systeme erkennen Leckagen schneller und zuverlässiger, weil sich das Wasser nicht erst großflächig ausbreiten muss.
10. Funktionieren die Systeme auch bei komplexen Dachaufbauten?
Ja – smartex® überwacht sowohl sichtbare als auch unsichtbare Abdichtungen, unabhängig von Begrünung, Photovoltaik oder Retentionsflächen.
11. Für welche Gebäudetypen eignen sich die Systeme?
Von kleinen Dachgauben und Balkonen bis zu großen Industrie- und Logistikdächern – smartex® ist flexibel skalierbar und ist auch bereits beim Brückenbau verwendet worden.
12. Gibt es Lösungen für kleinere Flächen?
Ja, durch unsere verschiedenen Produkte und individuellen Lösungsmöglichkeiten können wir von kleinen bis hin zu großen Projekten unsere Produkte unterbringen.
13. Ist ein Monitoring-System Pflicht?
Nein, gesetzlich nicht – aber technisch und wirtschaftlich sehr empfehlenswert. Ohne Monitoring sind Schäden oft schwer nachweisbar, und es kann zu teuren Rechtsstreitigkeiten und Reperaturkosten kommen.
14. Wer muss den Bauherrn über Risiken informieren?
Planer und Ausführende haben eine Informationspflicht. Sie müssen auf systembedingte Risiken und die Möglichkeiten zur Schadensminimierung – wie Monitoring – hinweisen.
16. Kann ich ein ProGeo-Monitoring auch nachträglich einbauen lassen?
Primär wird es bei Neubauten direkt in den Dachaufbau integriert. Ob eine Nachrüstung möglich ist, hängt vom Einzelfall ab – wir beraten Sie individuell.
17. Welche Rolle spielt Feuchtemanagement während der Bauphase?
Schon vor Fertigstellung können ungeschützte Baustoffe und mangelhafter Baustellenschutz hohe Feuchtelasten verursachen. Monitoring hilft, solche Risiken sofort zu erkennen.
18. Wie erhalte ich weitere Informationen oder ein Angebot?
Kontaktieren Sie uns unter (033701) 22–110, per E‑Mail an roedel@progeo.com oder über www.progeo.com.
Warum ist Feuchte-Monitoring bei Flachdächern wichtig?
Flachdächer sind heute nicht mehr nur einfache Dachflächen, sondern multifunktionale Nutzflächen:
- Photovoltaikanlagen, Gründächer oder Retentionsdächer bedecken die Abdichtung großflächig. Eine visuelle Inspektion ist dadurch fast unmöglich.
- Holzbau wird immer häufiger eingesetzt – diese Konstruktionen sind jedoch besonders feuchteempfindlich. Schon kleine, unbemerkte Leckagen können hier zu erheblichen Strukturschäden führen.
Dazu kommen die bekannten Schadensstatistiken:
- 42 % aller Flachdächer zeigen laut TU Wien den ersten Schaden schon in den ersten 2 Jahren.
- 67 % der Gründächer und 63 % der Warmdächer weisen in Gutachten mindestens einen Schaden auf.
- Fast 70 % der Bauschäden im Hochbau sind konstruktions- oder wasserbedingt.
- In Rechenzentren werden ca. 10 % der Ausfälle durch Wasserlecks verursacht, mit Kosten von über 000 € pro Stunde.
Diese Kombination aus höherer Dachnutzung, geringerer Zugänglichkeit und empfindlicheren Bauweisen führt dazu, dass die Risiken und Kosten durch Wasser immens gestiegen sind. Ein Monitoring lohnt sich deshalb mehr denn je:
- Schäden werden frühzeitig erkannt
- Reparaturen lassen sich gezielt und kosteneffizient durchführen
- Der Lebenszyklus von Dach und Gebäude wird deutlich verlängert.
Warum ist Feuchte-Monitoring in Echtzeit wichtig?
Weil Wasser in kürzester Zeit erhebliche Schäden anrichten kann. Schon kleinste Leckagen führen, wenn sie unentdeckt bleiben, zu massiven Durchfeuchtungen in der Konstruktion, Schimmelbildung oder Korrosion.
- Manuelle Prüfungen (z. B. jährliche Inspektionen) erfassen den Schaden oft erst spät, wenn bereits große Teile der Dachfläche oder des Innenausbaus betroffen sind.
- Echtzeit-Messung bedeutet, dass Sensoren in eng getakteten Intervallen den Zustand überwachen und sofort Alarm schlagen, sobald Feuchtigkeit detektiert wird.
- Betreiber erhalten die Daten direkt ins Monitoring-Portal und können unverzüglich handeln: Schaden lokalisieren, Leck reparieren, Rücktrocknung dokumentieren.
Damit ist Echtzeit-Monitoring der entscheidende Vorsprung, um Schäden zu begrenzen, Kosten einzusparen und die Funktion des Bauwerks dauerhaft zu sichern.
Wie funktioniert ein Dichtungskontrollsystem wie smartex® mx grundsätzlich?
Ein Dichtungskontrollsystem überprüft nicht die Feuchtigkeit im Dachaufbau, sondern die Dichtheit der Abdichtungsebene selbst.
Das Prinzip:
- Unterhalb der Abdichtung wird eine elektrisch leitfähige Kontaktlage (z. B. Fleece, Gitter oder Beschichtung) und Sensorleitungen (MPLE – Multi-Point Linear Electrodes)
- Auf der Abdichtung wird die Gegenelektroden
- Ein Messeinheit auf dem Dach oder im Gebäude führt in regelmäßigen Abständen Messungen durch und sendet diese an das ProGeo Monitoring-Portal.
Bei einer leckagefreien Abdichtung ist die Trennung zwischen Elektroden und Kontaktlage elektrisch intakt.
Sobald jedoch Wasser durch eine Undichtigkeit eindringt, verbindet es die obere Elektrode mit der leitfähigen Kontaktlage. Dadurch verändert sich das elektrische Feld bzw. der Widerstand.
Das smartex® mx System erkennt diese Veränderung und kann:
- sofort Alarm schlagen (in Echtzeit über Portal, E‑Mail oder SMS),
- den Ort der Leckage im Dachaufbau sehr genau lokalisieren,
- und die Rücktrocknung nach Reparatur
Vorteile:
- Funktioniert unabhängig davon, ob sich oberhalb Gründach, PV-Anlage oder Retentionsaufbau befindet – selbst wenn die Abdichtung nicht zugänglich ist.
- Liefert einen Nachweis der Dichtheit über den gesamten Lebenszyklus des Daches.
- Verhindert großflächige Folgeschäden, da der Eintrittspunkt frühzeitig und exakt gefunden wird.
Damit ist smartex® mx ein aktives Sicherheitssystem, das aus einem verborgenen Risiko (Wassereintritt) einen messbaren und kontrollierbaren Zustand macht.
Worin unterscheiden sich Dichtungskontrollsysteme und Feuchtigkeitssensoren?
- Dichtungskontrollsystem: Überwacht die Abdichtung direkt (vollflächig oder segmentweise) und meldet sofort, bevor Wasser im Aufbau wandert. Es liefert eine Ortung der Eintrittsstelle.
Feuchtigkeitssensoren (Punkt‑, Band‑, Flächensensoren): Erfassen Nässe/Feuchte im Bauteil (z. B. auf der Dampfsperre, in Vorsatzschalen, Doppelböden) und zeigen Trends der Vernässung/Rücktrocknung. Sie sind ideal, wenn Bauteile nachgerüstet oder spezifische Zonen überwacht werden sollen.
Was ist die sicherste Art und Weise, die Feuchtigkeit in einem Dach oder Bauwerk zu überwachen?
Die sicherste Variante ist der Einsatz eines Dichtungskontrollsystems wie smartex® mx.
- Es überwacht die Abdichtungsebene direkt und erkennt Leckagen in Echtzeit.
- Die Systeme sind in der Lage, den exakten Ort einer Undichtigkeit zu bestimmen – auch bei Gründächern, PV-Anlagen oder Retentionsdächern, wo eine visuelle Kontrolle unmöglich ist.
- Sie liefern einen Dichtheitsnachweis über die gesamte Lebensdauer des Bauwerks und ermöglichen nach Reparaturen die Dokumentation der Rücktrocknung.
Die zweitsicherste Variante sind Bandsensoren (z. B. smartex® dm), die in Schleifen oder Linien verlegt werden.
- Sie decken große Flächen zuverlässig ab und zeigen zeitliche und räumliche Trends der Durchfeuchtungen.
- Sie sind ideal für eine segmentweise Feuchteortung bei Dächern und Konstruktionen mit gerungem Risikoprofil.
Die wenigstens Sicherheit – eher indikative Hinweise – geben
- Punktsensoren, die nur an einzelnen Stellen messen, sowie
- Temperatur- und Luftfeuchtesensoren, die lediglich das Raumklima erfassen.
Diese Systeme können zwar Veränderungen anzeigen, liefern aber keinen direkten Nachweis einer Leckage und keine exakte Ortung.
Reicht es, nur Temperatur- oder Luftfeuchtesensoren zu nutzen?
Nein — Temperatur/Luftfeuchte zeigen hygrothermische Zustände, beweisen aber keine Dichtheit und ortenLeckagen nicht. Deshalb werden solche Größen optional ergänzend erfasst (z. B. an dm-/io-Sensoren), während die Kernaufgabe „Leckage erkennen/orten“ je nach Anwendung über Nässe-Sensorik oder Dichtungskontrolle erfolgt.
Warum sind alleinige Punktsensoren am Flachdach oft nicht ausreichend?
Punktsensoren messen nur am Montagepunkt. In Warmdächern kann Wasser am Sensor vorbeifließen; außerdem lassen sich aus einer Punktmessung kaum sichere Rückschlüsse auf den Eintrittsort ziehen. Für große Flächen oder komplexe Dachaufbauten sind linien-/flächenhafte Verfahren (Bandsensoren oder Dichtungskontrollsysteme) daher zuverlässiger.
Welchen Beitrag leisten Monitoring-Systeme zu Nachhaltigkeit & Wirtschaftlichkeit?
Durch frühzeitige Erkennung und gezielte Ortung werden Substanzverluste und Sanierungsumfänge reduziert, Stillstandszeiten minimiert und der Lebenszyklus der Konstruktion verlängert — ein klarer Beitrag zu Nachhaltigkeitszielen und Kostenreduktion im Betrieb.
Wie werden Daten und Alarme bereitgestellt?
Die Messeinheiten übertragen Daten automatisch an das ProGeo®-Portal; dort gibt es Alarmierung per E‑Mail/SMS, Visualisierung (Zeitreihen, Heat-Maps, Planbezug), Benutzer-/Rechteverwaltung und Dokumentation. Stromversorgung via 230 V, Batterie oder PV mit Puffer; Anbindung via WLAN/LAN/Mobilfunk; bei Bedarf Offline-Betrieb.
smartex® mx-PEEL
Für welche Dachaufbauten ist mx-PEEL geeignet?
mx-PEEL eignet sich für Warmdächer mit nichtleitfähiger Abdichtungsbahn, die lose verlegt oder mechanisch befestigt wird. Die Wärmedämmung darf dabei keine metallische Oberfläche haben. Außerdem kann smartex® mx-PEEL bei Umkehrdächern und bei Dachaufbauten eingesetzt werden, die im Gieß- und Einrollverfahren mit Bitumenbahnen abgedichtet werden.
Wie genau ist die Ortung einer Leckage mit mx-PEEL?
Die Ortung erfolgt durch die Sensormatrix aus Sensorleitungen (MPLE) und kann daher auf wenige Dezimeter genau geortet werden.
Ist smartex® mx-PEEL auch für Kompaktdächer (bspw. aus Foamglas) geeignet?
Ja, denn das leitfähige Vlies wird mit einer Heißbitumenschicht unter der Abdichtung verklebt. Zusammen mit der Sensormatrix und einer Gegenelektrode auf dem Dach, können auch hier Leckage genau geortet werden.
smartex® mx-al
Wann kommt smartex® mx-al zum Einsatz?
mx-al ist speziell für Dächer mit alukaschierten Wärmedämmungen entwickelt worden. Es kommt zum Einsatz, wenn die Aluminiumkaschierung als Trenn- und Messbasis genutzt werden kann.
Wie funktioniert die Ortung und Segmentierung bei mx-al?
Die Dämmung wird in Messabschnitte (Segmente) unterteilt. Diese werden durch Trennschnitte elektrisch voneinander isoliert. Anschlusspads stellen die Verbindung zwischen Dämmsegment und Messeinheit her, sodass jeder Abschnitt separat überwacht wird.
Welche besonderen Anforderungen gelten bei der Verlegung (z. B. Isolation der Segmente)?
Nach dem Trennen muss sichergestellt sein, dass die einzelnen Segmente vollständig voneinander isoliert sind und keine elektrische Verbindung über die Aluminiumfolie oder angrenzende Metallteile besteht. Dies wird mit einem Multimeter geprüft.
Gibt es Einschränkungen bei Dachaufbauten mit mx-al?
Ja. mx-AL ist nur bei Dämmungen mit Alukaschierung möglich. Bei Dämmstoffen ohne kaschierte Oberfläche kommen mx-PEEL oder mx-va zum Einsatz.
smartex® mx-va
Für welche Dachaufbauten ist mx-VA geeignet?
mx-va ist für verklebte oder verschweißte erste Abdichtungsbahnen bei Warmdächern ausgelegt. Dort wird die Kontaktlage in Form eines Edelstahl-Kontaktgitters eingebracht und Messsegmente aus nach einem Verlegeplan ausgeschnitten.
Wie funktioniert die Ortung und Segmentierung bei mx-va?
Die Messabschnitte (Segmente) aus Edelstahlgitter sind voneinander . Anschlusspads stellen die Verbindung zwischen Dämmsegment und Messeinheit her, sodass jeder Abschnitt separat überwacht wird.
Wie groß ist die mögliche Genauigkeit der Leckortung bei mx-VA?
Dank der klar abgegrenzten Gittersegmente lässt sich eine Leckage sehr präzise lokalisieren. In der Regel beträgt die Eingrenzung 25–50 m² pro Segment, abhängig vom Verlegeplan.
Since 1992, ProGeo® has stood for intelligent solutions in the automated monitoring of seals. Our commitment to quality and innovation has made us a leader in the industry. With our advanced systems such as smartex® and geologger®, we protect buildings, the environment and infrastructure from moisture damage and provide precise leakage detection in real time. Discover how our technologies help make your projects safe and sustainable.
Our Mission
Safety and sustainability through innovative monitoring solutions
Since its foundation in 1992, ProGeo® has set itself the goal of being a leader in the development of monitoring systems for construction and environmental technology. Our technologies – smartex® and geologger® – are the result of decades of research and innovation, with a clear focus on reliability, durability and environmental protection.
Our history
From local beginnings to global presence
What began as a small start-up in Großbeeren near Berlin has developed into an internationally recognized company. Today, the award-winning ProGeo® technology is used in thousands of projects worldwide, from building construction and civil engineering to specialized applications in environmental engineering.
Our values
Innovation, quality and responsibility
At ProGeo®, we are committed to the highest standards in all aspects of our work. Innovation is at the heart of everything we do, driven by the constant search for better solutions for our customers. Quality is manifested in each of our products, supported by rigorous testing and continuous improvement. Our responsibility towards the environment and society motivates us to develop sustainable and safe technologies that will last not only today, but also for future generations.
Our people
The heart of ProGeo®
Our team of highly qualified engineers, technicians and support staff is the basis of our success. Their expertise and commitment enable us to offer tailor-made solutions that are precisely tailored to the needs and requirements of our customers.
Our commitment
Partnerships and social responsibility
ProGeo® is not just a company, but an active part of the community. Through partnerships with educational institutions and local organizations, we contribute to the promotion of technical education and the support of community projects. Our social responsibility is reflected in every project we support and in every innovation we drive.